Respekt gGmhbH

Hausordnung

Wie in jeder öffentlichen Einrichtung gibt es auch bei uns eine Hausordnung. Diese ist für alle Bediensteten und Bewohner der Respekt gGmbH bindend. Ausnahmen sind nur nach Absprache möglich und können im Einzelfall aufgrund von nachvollziehbaren Gründen beschlossen werden.
Allgemein gilt die Hausordnung des jeweiligen Vermieters und ist übergeordneter Leitfaden, um das Mietverhältnis nicht zu gefährden.
§1
In allen Räumlichkeiten, inklusive Fahrzeugen der Respekt gGmbH, ist das Rauchen, Drogengenuss, Drogenbesitz sowie der Besitz von Gegenständen zum Drogengenuss sowie der Genuss von Alkohol untersagt. Dasselbe gilt für den Besitz von Waffen jeglicher Art.
§2
Die Räumlichkeiten, deren Zugänge und sämtliche Gegenstände, die der Benutzung der MitarbeiterInnen und der BewohnerInnen unterliegen, sind mit der gebotenen Sorgfalt zu behandeln. Bei Beschädigungen, Verlust oder Verunreinigungen ist der Verursacher alleinig haftbar. (Bei Minderjährigen, deren gesetzliche Vertreter.)
§3
Der individuell bewohnte Raum ist nach Maßgaben der BetreuerInnen sauber und ordentlich zu halten.
§4
Körperliche, seelische, psychische oder sexuelle Gewalt ist absolut untersagt und kann in extremen Fällen zum sofortigen Ausschluss führen.
§5
Außenstehenden ist kein Zutritt zu gewähren, es sei denn, dieser ist vorher mit einem pädagogischen Mitarbeiter abgesprochen und von diesem genehmigt worden.
§6
Die Privatsphäre ist zu respektieren. BewohnerInnen dürfen fremde Zimmer erst nach anklopfen und abwarten einer Antwort öffnen und betreten. Jedes Zimmer ist mit einer abschließbaren Einrichtung versehen, in der der junge Mensch persönliche Dinge absichern kann. Die Zimmer werden bei Abwesenheit des Bewohners verschlossen.
§7
Für mitgebrachte Gegenstände (im Besonderen Unterhaltungselektronik) übernimmt die Respekt gGmbH keinerlei Haftung im Falle von Beschädigungen oder Verlust.
§8
Medien wie Telefone oder internetfähige Geräte unterliegen der Genehmigungspflicht der BetreuerInnen. Diese Genehmigung kann mit sofortiger Wirkung aufgehoben werden, wenn ein pädagogischer Mitarbeiter die Notwendigkeit sieht. Der Versuch, Zugang zu dem betriebseigenen Internet zu erlangen, oder durch Verheimlichung u.ä. lückenlos telefonisch erreichbar zu sein, führt zum Verbot sämtlicher kommunikativer Geräte während der Unterbringung.
§9
Die BewohnerInnen sollen ihre Zimmer selbst mit eigenen Materialien gestalten. Dabei ist auf die Möglichkeit der schadlosen Demontage zu achten. Das Bekleben oder Bemalen von Türen, Möbeln und Wänden/Decken ist somit nicht erlaubt. Rechtsradikales oder gewaltverherrlichendes Material ist dabei nicht erlaubt. Dasselbe gilt für Bekleidung.
§10
Elektronische Spiele, Filme u.ä. sind erst nach Freigabe eines Betreuers erlaubt. Bei Zuwiderhandlungen werden diese bis zum Beenden der Maßnahme einbehalten.
§11
Besuche sind in Anlehnung an den jeweiligen Hilfeplanabsprachen mit den BetreuerInnen abzustimmen.
§12
Der Ausgang ist ebenfalls in Anlehnung an den Hilfeplan individuell mit den BetreuerInnen abzustimmen.
§13
Die Beschäftigten, BewohnerInnen und Gäste sind angehalten, auf einen sparsamen und schonenden Einsatz von Energie und Ressourcen zu achten (Strom, Heizung, Warmwasser...).
§14
Allgemein ist das persönliche Verhalten so auszurichten, dass MitbewohnerInnen oder andere Hausbewohner nicht gestört werden. Das gilt im Besonderen für die Lautstärke jeglicher Unterhaltungselektronik, sowie das Verhalten in den Treppenhäusern und im Umfeld des Wohngebäudes.